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Warum ich LUX Wildnisschule & Coaching gegründet habe

21. Aug.
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. Sept.

Manchmal braucht es viele Umwege, um herauszufinden, wohin man wirklich gehört.


Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, sehe ich viele Stationen. Während meines Psychologiestudiums arbeitete ich parallel als Barkeeperin. Später war ich Trainerin und Dozentin an Universitäten und in Unternehmen und begleitete Menschen in den Bereichen Führung, Kommunikation, Stressmanagement und Achtsamkeit. Danach folgten viele Jahre als Trainerin, Beraterin, Projektleiterin und Führungskraft in internationalen IT-Projekten. Ich durfte Teams aufbauen, Menschen entwickeln, komplexe Herausforderungen lösen und mir ein gutes Leben erschaffen. Doch trotz aller spannenden Aufgaben blieb immer eine Frage bestehen:


Ist das wirklich meine Berufung?


Irgendetwas fehlte.


Ich hatte vieles erreicht, von dem ich früher nur hätte träumen können: spannende Projekte, internationale Teams, Verantwortung und Dienstreisen rund um die Welt in tollen Teams.


Und trotzdem ertappte ich mich immer häufiger bei einem merkwürdigen Gedanken:


Wenn ich die Wahl hätte zwischen einem schicken Business-Hotel und einer Hängematte im Wald, hätte ich ohne zu zögern die Hängematte gewählt.



Je mehr Zeit ich draußen verbrachte, desto deutlicher wurde mir, dass mein Glück nicht in Titeln, Statussymbolen oder Vielfliegermeilen lag. Natürlich bin ich stolz darauf, mir auf mich alleine gestellt von null auf ein gutes Leben aufgebaut zu haben. Doch die Natur hat mir etwas Wichtiges gezeigt:


Ich brauche erstaunlich wenig, um WIRKLICH glücklich zu sein.


Ein Lagerfeuer. Gute Menschen. Das Rascheln der Blätter im Wind. Die Neugier auf das, was hinter der nächsten Wegbiegung wartet.


Während meiner Wildnispädagogik-Ausbildung wurde mir bewusst, dass die wertvollsten Dinge im Leben nicht gekauft werden können: Verbundenheit, Vertrauen, Sinnhaftigkeit, Wachstum und echte Begegnungen.


Gleichzeitig begann ich zu verstehen, dass auch die schwierigen Erfahrungen meines Lebens nicht umsonst waren. Vielleicht ging es nie nur darum, sie zu überstehen. Vielleicht ging es darum, aus ihnen etwas entstehen zu lassen, das anderen Menschen helfen kann.


Heute sehe ich viele dieser Erfahrungen als Werkzeuge. Werkzeuge, die mir ermöglichen, Menschen zu verstehen, sie empathisch zu begleiten und sie auf ihrem eigenen Weg zu unterstützen.


Die entscheidende Erkenntnis fand ich dort, wo ich sie am wenigsten erwartet hatte: in der Natur. Inmitten von Wald, Wind, Feuer und Stille werden viele Dinge unwichtig, die uns im Alltag permanent beschäftigen. Menschen kommen zur Ruhe. Sie werden aufmerksamer. Authentischer. Sie beginnen wieder wahrzunehmen, was in ihnen vorgeht.


Ich beobachtete das nicht nur bei anderen. Ich erlebte es selbst.

Am Lagerfeuer, auf einsamen Waldwegen, beim Beobachten von Tieren oder beim Erlernen alter Naturfertigkeiten entstand etwas, das ich lange vermisst hatte: das Gefühl, ganz bei mir selbst anzukommen.


Die Natur verlangte nichts von mir. Keine Bewertungen. Keine Leistungskennzahlen. Keine permanente Optimierung.

Stattdessen stellte sie andere Fragen:


Was macht dich lebendig?

Wer bist du wirklich?

Und wer möchtest du sein?


Mit jeder Erfahrung wurde mir klarer, dass Natur Menschen auf einzigartige Weise zu sich selbst zurückführen kann. Nicht durch motivierende Sprüche oder schnelle Lösungen, sondern durch echte Erlebnisse.

Wenn jemand zum ersten Mal ein Feuer entfacht. Wenn eine Herausforderung gemeistert wird, die zunächst unmöglich erscheint. Wenn man lernt, den eigenen Fähigkeiten wieder zu vertrauen.

Dann entsteht etwas, das kein Seminarraum vermitteln kann:


Selbstvertrauen aus eigener Erfahrung.


Nicht, weil jemand sagt: „Du kannst das.“

Sondern weil man es selbst erlebt hat.

Versteht mich nicht falsch, es geht nicht darum "aus dem realen Leben zu flüchten" und im Wald zu leben. Es geht auch nicht darum, auf Komfort gänzlich zu verzichten. Es geht darum sich selbst kennenzulernen. Eigene Grenzen und Stärken zu erkennen. Für sich selbst eine Lebensvision zu entwickeln, ganz frei von Erwartungen anderer, sondern maßgeblich daran gerichtet, sich selbst die Frage zu beantworten: Wer bin ich wirklich, wo möchte ICH hin, und was hält mich aktuell davon ab, mein vollstes Potential zu entfalten? Ganz egal ob im Beruf oder im Privatleben.


Genau daraus entstand die Vision für LUX.


Ich möchte Menschen dabei unterstützen, zu einem natürlicheren, authentischeren, glücklicheren Selbst zurückzufinden. Räume schaffen, in denen Herausforderungen nicht als Bedrohung, sondern als Chance erlebt werden. Räume, in denen Natur nicht nur Kulisse ist, sondern Mentorin.


Denn ich glaube, dass in jedem Menschen mehr steckt, als er selbst oft vermutet.

Manchmal braucht es nur den richtigen Ort, die richtige Gemeinschaft und den Mut, einen ersten Schritt zu gehen.


LUX Wildnisschule & Coaching ist deshalb viel mehr als eine Wildnisschule.


Es ist eine Einladung, langsamer zu werden. Die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen. Sich selbst besser kennenzulernen. Altes loszulassen. Neues zu entdecken.

Und vielleicht ein Stück näher an die Person heranzurücken, die man im tiefsten Inneren schon immer war.


Klar liebe ich noch meinen vorherigen Job, und Teams und Kunden zu helfen, ihr volles Potential auszuschöpfen. Aber ich habe gemerkt, in der Natur, im Vergleich zu Meeting-Räumen, passiert so viel mehr! Auf meiner Reise hat die Natur mir gezeigt, wie viel Wachstum, Lebensfreude und innere Stärke in einfachen Momenten stecken können. Dafür bin ich dankbar.


Und ich freue mich darauf, diese Erfahrungen weiterzugeben.


Wenn auch du Lust hast, die Eifeler Wildnis zu entdecken, Herausforderungen auf gemeinsamen Abenteuern zu meistern, deine Verbindung zur Natur zu vertiefen und ein Stück näher zu dir selbst zu finden, dann begleite uns auf dieser Reise.


Vielleicht wartet dort draußen nicht nur die Wildnis auf dich.

Vielleicht wartet dort auch ein Teil von dir selbst.


Siehe hier unsere aktuellen Kursangebote. Wir freuen uns auf dich!

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